"Schuld und Unschuld am Nanga Parbat"

Stefan König

Die Nanga-Notizen – Schuld und Unschuld am Nanga Parbat

320 Seiten,

13,5 x 21,5 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-909111-31-9

CHF 29.80 / EUR 19.90

Schuld und Unschuld am Nanga Parbat

Eine Expedition zum Nanga Parbat. Dem Ausnahmebergsteiger Karl Norbert Hentig gelingt mit seinem Partner Dashiell Reeddie erste Durchsteigung eines enorm schwierigen Pfeilers – das Nonplusultra im Himalaya-Bergsteigen. Schon im leichteren Gipfelbereich treffen sie auf eine verunglückte japanische Seilschaft. Einer der Japaner ist bereits tot, der andere liegt im Sterben. Reed,selbst schwer gezeichnet von den Strapazen der Tour, bleibt bei dem Sterbenden, will ihn in seiner letzten Stunde nicht allein lassen.Hentig hingegen ist nicht bereit auf den Gipfel zu verzichten.Er geht allein weiter, überlässt den Japaner und Reed dem Schicksal.Hentig kehrt zurück, Reed und der Japaner sind verschollen.
In den Medien wird Hentigs Version von der Tragödie übernommen, er selbst wird zu einem Helden in der Tragik. Aber bei den Freunden und Angehörigen von Dashiell Reed sind Zweifel aufgekommen. Zweifel an der Unvermeidbarkeit von Reeds Tod. Zweifel am Verhalten Hentigs. Aber wie sollte man je etwas beweisen können? Der Zufall hilft. Ein Jahr später finden Bergsteiger die Leiche des Japaners – und bei ihr Notizen, die der Mann kurz vor seinemTod gemacht hat. Ein paar japanische Schriftzeichen auf einem kleinen Stück Papier. Zwei Sätze nur über Hentigs Schuld. Diese zwei Sätze werden zum Köder in einer Falle, in die Hentig tappt.

«Schlagen ohne zu verletzen. Bestrafen ohne zu quälen. Demütig die Gerechtigkeit erzwingen. Das ist gewiss nicht leicht. Wenn es aber gelingt, ist es in jeder Hinsicht ein Meisterstück.»