"Nicole Niquille – Schicksal einer Unbeugsamen"

Nicole Niquille

Und plötzlich . . . am Himmel ein Berg – Schicksal einer Unbeugsamen

240 Seiten, 55 Abb. ein- und vierfarbig

13,5 x 21,5 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-906055-10-7

CHF 34.90 / EUR 29.90

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Nicole Niquille – Schicksal einer Unbeugsamen

Für Nicole Niquille, die junge Bergsteigerin aus dem freiburgischen Greyerzerland, scheint es keine Grenzen zu geben. Packend und amüsant zeichnet ihr Bericht die Lebensstationen einer Besessenen nach: erste Klettererfahrungen in den heimischen Gastlosen, die Partnerschaft mit dem Ausnahmetalent Erhard Loretan, die sie von den «grossen» Alpengipfeln bis zu den Achttausendern des Himalaya führt, der von zahlreichen Hindernissen gesäumte Weg zum Bergführerdiplom, das sie 1986 als erste Schweizer Frau schafft. Ihrer Unternehmungslust scheint alles möglich. Flaue Saisons füllt sie als Fassadenkletterin für eine Reinigungsfirma; sie gründet eine Sportmodekette und führt Reisegruppen durch den indischen Dschungel . . . Dann trifft sie auf eine Herausforderung, die steiler aufragt als die Hänge des Everest. Bei einem Ausflug wird sie von einem aus grosser Höhe stürzenden nussgrossen Kiesel getroffen – und bleibt für den Rest ihres Lebens auf den Rollstuhl angewiesen.

Aber mit unzähmbarer Energie und Lebensmut erschliesst sich die Spitzensportlerin neue Horizonte. Sie erwirbt das Wirtepatent und macht aus einem verlassenen Bergrestaurant am Lac de Taney in den Walliser Bergen innert kürzester Zeit ein populäres Ausflugsziel. Aber die Erinnerung an die Höhenzüge Nepals und ihre liebenswerte Bevölkerung lässt sie nicht los. Zusammen mit ihrem Ehemann Marco Vuadens gründet sie eine Stiftung zum Bau eines Bergspitals am Fuss des Himalaya. Dank enthusiastischer Unterstützung aus den weitesten Kreisen  – Alpinisten,  Politiker und grosse Teile der Bevölkerung – wird das Hôpital Pasang Lhamu & Nicole Niquille in Lukla Wirklichkeit. Ihr Lebensbericht schildert voller Fröhlichkeit, ja ge­radezu geniesserisch,  die schwindelerregende Zeit der Eroberungen und die Zeit danach – ohne Bitterkeit, ohne Bedauern.



«Es ist gut zu wissen, dass es neben uns Frauen und Männer gibt, die nicht klein beigeben und uns durch ihre Haltung daran erinnern, dass wir alle einmalig und unersetzlich sind, aber dass unser Dasein in der Brüderlichkeit am allerschönsten glänzt.»
Jean-Philippe Rapp im Vorwort zur Originalausgabe

Das Spital von Nicole Niquille in Lukla


Unten: Nicole Niquille bei «Aeschbacher»