"Zum 25. Todestag von Toni Hiebeler – Weltbergsteiger und Bergsport-Journalist"

Horst Höfler, Toni Hiebeler

Toni Hiebeler – Kreativ, kritisch und visionär

320 Seiten, 142 Abb. ein- und vierfarbig

17 x 24 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-909111-56-5

CHF 29.80 / EUR 26.90

Zum 25. Todestag von Toni Hiebeler – Weltbergsteiger und Bergsport-Journalist

Toni Hiebeler wuchs in Vorarlberg auf und ging schon als Jugendlicher in die Berge. Die Felswände des Rätikons wurden ihm Kletterschule, und ebendort eröffnete er später hochkarätige Erstbegehungen. Mit Uli Wyss fand er seinen Seilzweiten, ein «Dreamteam», das während eines Bergsommers die schwersten Routen alpenweit meisterte. Durch seine Heirat mit der Bergsteigerin Traudl Rathgeb lief Hiebelers Leben in andere Bahnen. Er wurde Redakteur von «Winter» und «Bergkamerad» und lektorierte die neu kreierten Alpenvereinsführer. Seine wenn nötig kritische Haltung liess die Szene bald aufhorchen. Toni galt rasch als einer, der sich einmischte.
1961 glückte die erste Winterdurchsteigung der Eiger-Nordwand. Seine noch grössere Leistung war die erste Winterbegehung der «Solleder» an der Civetta-Nordwestwand 1963. Im gleichen Jahr gründete Hiebeler den international ausgerichteten «Alpinismus», der bald den Ruf der besten deutschsprachigen Bergsteigerzeitschrift innehatte. Es gab nie eine, die den «Alpinismus» übertroffen hätte, genauso wenig, wie es nie einen besseren Alpinjournalisten als Toni Hiebeler gab.
Er verfasste über 30 Bücher inklusive des wertvollen «Lexikon der Alpen», fotografierte meisterhaft, hielt exzellente Vorträge, entwickelte Ausrüstung und gab dem Bergsteigen immer wieder neue Impulse.

«Wie glücklich und anspruchslos ein Mensch sein kann! Da streiten sich Menschen um ganze Länder herum und wollen andere wieder ganze Weltmeere besitzen – und in einer Wand ist ein Mensch schon zufrieden und glücklich, wenn er seinen Körper an einem weltenunbedeutenden Felsvorsprung hochschieben kann, wenn er den Felsen spürt und wenn er mit seinen Augen ins unendliche Blau schauen kann.»
Toni Hiebeler