"Das fotografische Werk einer außergewöhlichen Persönlichkeit"

Andreas Nickel

Himalaya - Norman Dyhrenfurth – Expeditionen und Filme 1952 - 1971

160 Seiten, 124 Abb. Duoton

24 x 30 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-909111-41-1

CHF 78.00 / EUR 72.90

Das fotografische Werk einer außergewöhlichen Persönlichkeit

Geführt von seinen Fotografien, begleiten wir Norman Dyhrenfurth auf seine erste Everest-Expedition, die er als Kameramann mit den Schweizern im Herbst 1952 unternimmt. Die phantastischen Eindrücke, die er trotz aller Mühen und Härten dabei sammelt, verändern sein gesamtes Leben. Daraufhin stellt Norman Dyhrenfurth 1955 eine erste eigene Internationale Himalaya- Expedition zum Lhotse auf die Beine. Dabei bleibt genügend Zeit, Geländesprünge seiner Begleiter vor der Lhotse-Flanke fotografisch festzuhalten. Dieser erste Versuch einer Besteigung des Lhotse findet in 8100 Metern Höhe in den hereinbrechenden Winterstürmen sein Ende.
Finanziert von einem texanischen Öl-Milliardär geht es 1958 auf die Suche nach dem sagenumwobenen Yeti, der sich allerdings der Kamera nicht zeigen will. 1960 steht Norman Dyhrenfurth bereits wieder für einen Expeditionsfilm hinter der Kamera und dokumentiert die Erstbesteigung des Dhaulagiri durch eine schweizerische Expedition. Drei quälend lange Jahre des Planens, Vorbereitens und Geldsammelns vergehen, bevor Norman Dyhrenfurth 1963 zu der Expedition aufbrechen kann, die den Höhepunkt seiner Himalaya- Laufbahn darstellt. Unter seiner Leitung erreichen die ersten Amerikaner den höchsten Punkt der Erde. Das Herausragende an dieser Expedition ist, daß zum ersten Mal ein Achttausender auf einer neuen Route bestiegen und dabei überschritten wird, was heute noch als eine der großen Taten des Alpinismus gilt.
Erst acht Jahre später kommt 1971 wieder eine Internationale Himalaya- Expedition unter der Leitung von Norman Dyhrenfurth zu Stande, der nun seinen 53. Geburtstag feiert. Zweiundzwanzig Bergsteiger aus dreizehn Nationen versuchen am Mount Everest gleichzeitig die beiden letzten großen Probleme zu lösen, die Südwestwand- Direttissima und der gesamte Westgrat, und scheitern.

«Die Überschreitung des Mount Everest 1963 gehört zu den großen Taten des Alpinismus. [. . .] – das war großes Bergsteigen.»
Reinhold Messner