"Bietschhorn – Erbe der Alpinisten"

Daniel Anker, Marco Volken

Bietschhorn – Erbe der Alpinisten

176 Seiten, 161 Abb. vierfarbig

17 x 24 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-909111-02-2

CHF 54.00 / EUR 49.90

Vergriffen

Bietschhorn – Erbe der Alpinisten

Mag das Matterhorn auch bekannter sein - der auffälligste Berg im Wallis ist das Bietschhorn. Die ebenmässige Pyramide aus Gneis und Eis gehört seit dem Jahr 2002 zum Unesco- Weltnaturerbe.
Von den Bergsteigern wird sie jedoch schon immer verehrt, von den Anfängen des Alpinismus bis zu den Erschliessern von heute. Das Bietschhorn gehört zu den Berner Alpen, liegt aber im Wallis. Es wird König des Lötschentals genannt, beherrscht aber gleichzeitig das Rhonetal zwischen Martigny und Visp. Es erreicht nur die Höhe von 3934 Metern, wirkt aber mächtiger als viele Viertausender.
Die Monografie des Bietschhorns ist ein alpines Lesebuch der besonderen Art: So viele und bedeutende Bergsteiger haben sich von seiner felsig-eisigen Schönheit faszinieren lassen, dass ihre literarischen Zeugnisse ein ganzes Buch füllen. Vom Erstbesteiger Leslie Stephen und von Meta Brevoort - der ersten Frau auf dem Gipfel, deren Bericht noch unter dem Namen ihres Vetters W. A. B. Coolidge erscheinen musste - über Ludwig Purtscheller und Emil Zsigmondy, Frank Smythe, Walter Stösser, Louis Lachenal und Lionel Terray bis zum Steileis-Erschliesser Patrick Gabarrou kommen nur Erstbegeher zu Wort. Sie zeigen das vielfältige Spektrum der Bergliteratur auf, das von Eintragungen in Touren- und Gästebüchern über flüchtige Routenbeschreibungen oder ausgefeilte Tourenberichte bis hin zu umfassenden Abhandlungen reicht. Ergänzt durch Porträts berühmter und vergessener Bergsteiger, eine Chronik nicht nur alpinistischer, sondern auch kultureller, touristischer und gesellschaftlicher Ereignisse, illustriert mit stimmungsvollen Farbfotos, historischen Aufnahmen, Postkarten und Plakaten, Gemälden und Skizzen zeigt sich gerade am Bietschhorn: Bergsteigen ist mehr, als auf Berge zu steigen.

"Vor und nach dieser Fahrt bin ich auf mancher wilden Bergspitze gestanden, aber ich bezweifle, daß eine von ihnen es an Wildheit mit dem Gipfelgrate des Bietschhornes aufnehmen kann."
Leslie Stephen