"Cerro Torre – der schönste Berg der Welt"

Tom Dauer

Cerro Torre – Mythos Patagonien

368 Seiten, 221 Abb. vierfarbig

17 x 24 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-909111-05-3

CHF 66.00 / EUR 59.90

Vergriffen

Cerro Torre – der schönste Berg der Welt

Wie an keinem anderen Berg vereinen sich am Cerro Torre in Patagonien naturromantische Ästhetik, alpinistischer Reiz und mythischer Flair.
Seine Besteigungsgeschichte ist eines der letzten ungelösten Rätsel des Alpinismus. Patagonien ist ein Land der Extreme: Extrem ist die Abgeschiedenheit des Gebirges, extrem sind die Stürme, die von Westen her auf die südlichen Anden treffen und auf den Gipfeln bizarre Eispilze bilden. Extrem sind auch die Gegensätze zwischen der Weite des patagonischen Inlandeises und den steil aufstrebenden Granittürmen. Die Landschaft verspricht Abenteuer und erregte die Phantasie bedeutender Schriftsteller wie Jules Verne, Antoine de St. Exupéry oder Bruce Chatwin. Patagonien zog die Kletterelite – Reinhard Karl, Stefan Glowacz, Alexander Huber, Stephan Siegrist – in ihren Bann und gilt bis heute unter Reisenden und Bergsteigern als magischer Ort.

Unter den patagonischen Gipfeln ist der Cerro Torre zwar nicht der höchste, aber der faszinierendste. Der schlanke Granitobelisk war Schauplatz eines der umstrittensten Dramen der Alpingeschichte: Cesare Maestri und Toni Egger versuchten 1959, den Gipfel zu erreichen. Versuchten sie es nur, oder schafften sie es tatsächlich? Egger starb beim Abstieg in einer Lawine; Maestri behauptet bis heute, was viele bezweifeln: oben gewesen zu sein. Am 13. Januar 2004 jährt sich die erste unbestrittene Besteigung des Cerro Torre durch Casimiro Ferrari zum 30. Mal.

Von der Ankunft Fernando Magellans in Feuerland über Maestris Geheimnis bis zu den Routen von heute rollt Tom Dauer die Geschichte des berühmtesten patagonischen Berges auf und lässt internationale Protagonisten zu Wort kommen. Die Optik des Bandes ist geprägt von den ausgezeichneten Aufnahmen Thomas Ulrichs.

«Das Wort «Patagonien» setzte sich in der abendländischen Phantasie als eine Metapher für das Äußerste fest, den Punkt, über den man nicht hinausgehen konnte.»
Bruce Chatwin