"Den Mönch am eisigen Bart zupfen"

Daniel Anker

Mönch – Mittelpunkt im Dreigestirn

176 Seiten, 206 Abb. vierfarbig

17 x 24 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-905111-74-3

CHF 54.00 / EUR 49.90

Vergriffen

Den Mönch am eisigen Bart zupfen

Es gibt immer mehr Alpinisten, die Gipfel über 4000 Meter anstreben. Einer dieser Berge ist der Mönch, 107 Meter höher als die ominöse Grenze. An Sonntagen mit gutem Wetter besteigen bis zu hundert Leute den Nachbarn der Jungfrau. Für viele von ihnen ist es der erste Viertausender, viele unterschätzen seine Schwierigkeiten – nach dem Matterhorn ist der Mönch der zweitunfallträchtigste Berg der Schweiz. Zu verführerisch ist der bequeme Zugang mit der Jungfraujochbahn, die die Bergsteiger bis auf 3454 Meter bringt. An Spitzentagen befördert sie bis zu 7000 Besucher, die sich am Anblick von Eiger, Mönch und Jungfrau erfreuen oder den längsten Gletscher der Alpen, den 21 Kilometer langen Aletschgletscher, bewundern. Als die UNESCO das Gebiet Jungfrau- Aletsch-Bietschhorn 2002 zum Weltkulturerbe erklärte, stand diese einzigartige Tourismusregion erneut im Rampenlicht der Medien.
Im Band der AS-Reihe «Bergmonografien» porträtiert Daniel Anker in bewährter Form den Mönch: Von der Erstbesteigung zur Superdirettissima dokumentiert er dessen Erschliessung, lässt Edmund von Fellenberg von der ersten Besteigung des «alten eifersüchtigen Eremiten» über den Nollen berichten oder folgt Hans Lauper in die berühmte Lauper- Route durch die tausend Meter hohe Nordwestwand. Das Sommerskigebiet wird ebenso zum Thema wie die hochalpine Forschungsstation auf dem Jungfraujoch. Aufwendig mit historischen Abbildungen und brillanten Fotos illustriert, ist für Alpinisten, Bergbegeisterte und Armchair-Traveller das Trio aus Eiger, Mönch und Jungfrau nun komplett.

«Bergmonografien sind ein offensichtlich lohnendes Teilgebiet der alpinen Literatur geworden.»
Frankfurter Allgemeine Zeitung