"Heroische Zeiten – Die 1930er Jahre am Eiger"

Rainer Rettner

Eiger – Triumphe und Tragödien – 1932–1938

288 Seiten, 220 Abb. einfarbig

17 x 24 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-909111-49-7

CHF 34.90 / EUR 29.90

3. Auflage

Heroische Zeiten – Die 1930er Jahre am Eiger

Alpinistische Höchstleistungen, konfliktreiche Debatten um Sinn oder Unsinn der bergsportlichen Entwicklung, politische Vereinnahmung und nationale Gefühle, fürchterliche Tragö­dien, problematische Rettungs- und Bergungsarbeiten: Die Ereignisse am Eiger in den Jahren 1932 bis 1938 beinhalten fraglos einige der spannendsten und aufwühlendsten Begebenheiten in der Geschichte des Alpinismus. Mitte der 1930er Jahre wurde die 1800 Meter hohe Eiger-Nordwand zum neuen «letzten Problem» der Westalpen. Eine starke Schweizer Seilschaft hatte 1932 eine elegante Linie in der Nordostwand gelegt, doch sahen die damals führenden Extremkletterer aus Deutschland, Österreich und Italien die Eigerwand damit keineswegs als durchstiegen an.

Trotz der Gefahren wagten sich Spitzenalpinisten ab 1934 an die eigentliche Nordwand. Das Drama von 1935 mit Sedlmayr und Mehringer machte in ganz Europa Schlagzeilen, ebenso das Drama der Viererseilschaft um Toni Kurz im Jahr 1936, eines der bekanntesten Bergunglücke überhaupt. Weitere Versuche – und Todesopfer – folgten, bevor im Juli 1938 die Meldung der Erstdurchsteigung um die Welt ging: Anderl Heckmair, Ludwig Vörg, Fritz Kasparek und Heinrich Harrer bildeten die erfolgreiche Seilschaft. Die Erstbegeher wurden für kurze Zeit ins Rampenlicht der Nationalsozialisten gezerrt, auch Hitler zeigte sich im Kreis der «Helden».

Im Bergbuch des AS Verlags werden diese – und andere – brisanten Begebenheiten in bisher nicht gekannter Ausführlichkeit chrono­logisch geschildert und um neue Erkenntnisse ergänzt. Besonders grosse Sorgfalt wurde auf die Auswahl der Fotos gelegt. In Archiven und Kellern wurden zahlreiche Aufnahmen entdeckt, welche die Faszination Eiger-Nordwand selbst für Kenner der Materie aufs Neue erlebbar machen.

«Was scherte mich das Verbot der Schweizer Regierung, nachschiessen würden sie nicht gleich, und wenn sie uns hernach einsperren würden, dann gäbe das gerade ein paar schöne Rasttage.»
Anderl Heckmair, Erstdurchsteiger der Eiger-Nordwand, in «Die drei letzten Probleme der Alpen», 1949.




Stimmen zum Buch

«Die wahre «Nordwand» – alpine Detektivarbeit vom Feinsten»
Bücherberg

«Spannend und bewegend»
Luvflieger

«DAS Buch über die Versuche der Erstbesteigung schlechthin.»
Wombat L.

«So spannend sollte Alpinismusgeschichte aufgearbeitet sein!»
J. Huber

«Dieses Buch über die Dramen die sich an diesem Berg abgespielt haben ist einfach Klasse geschrieben!»
Tommy Swan