Alfred und Verena Bollinger
Stromboli
144 Seiten
80 Abb. vierfarbig
24 x 30 cm,
Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 3-905111-35-7
italienisch
CHF 88.– / EUR 54,80

Geheimnisvolles Stromboli

Wer einmal auf Stromboli gewesen ist, wird von dieser Insel nicht
so schnell wieder losgelassen. 926 m ragt der Vulkan aus dem
Meer nördlich von Sizilien empor. Regelmässig schleudert er
rotglühende Lavafontänen aus seinem Krater und bietet so ein
einmaliges Naturschauspiel, das seine Faszination nie verliert.
Die Vegetation auf der Insel ist karg, Trinkwasser ist ein rares
Gut. Die drei kleinen Dörfer am Abhang des Vulkans wurden
daher in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts weitgehend
verlassen, die Insel verödete. Erst in den 50er und 60er Jahren,
nachdem Roberto Rossellini mit Ingrid Bergman den Film
«Stromboli, Terra di Dio» gedreht hatte, begannen Künstler,
Schriftsteller und Zivilisationsaussteiger aus ganz Westeuropa,
die Reize der Vulkaninsel zu entdecken und sich hier nieder-
zulassen; ein buntes Kulturgemisch bevölkert seither die
charakter- istischen weissen Würfelhäuser und gibt dem Eiland
neues Leben.
Seit mehr als 40 Jahren besuchen Alfred und Verena Bollinger,
die Autoren der neuen Monographie über Stromboli, die Insel
regelmässig. In seinen Fotografien hat Alfred Bollinger die
Stimmung auf der Vulkaninsel, das Leben und Wirken der
ursprünglichen Bevölkerung wie der zahlreichen
Wahlstrombolaner mit viel Feingefühl eingefangen. Die
begleitenden Texte schildern einerseits persönliche Erlebnisse,
informieren andererseits aber auch kompetent über die
Geschichte der Insel, ihre Tier- und Pflanzenwelt und die
Erforschung der Vulkantätigkeit. Biographische Skizzen
von Inselbewohnerinnen und -bewohnern, besonders von
den Künstlern, denen das Leben unter dem Vulkan kreative
Impulse verliehen hat und immer noch verleiht, runden die
Darstellung ab. Das Buch ist derzeit die einzige Monographie
über Stromboli in deutscher Sprache. Es richtet sich an
Stromboli-Besucher, in deren Herzen das Feuer des Vulkans
weiterbrennt, und überhaupt an alle, die das Fernweh immer
wieder in südliche Gefilde zieht.