Portrait: Röbi  Koller

Röbi Koller

* 28. November 1957 in Luzern. Nach einem abgebrochenem Phil.-I-Studium an der Universität Zürich begann er 1981 beim Piratensender Radio 24 zu moderieren. Seine Karriere führte ihn 1988 zu Radio DRS 3 und gleichzeitig zum Schweizer Fernsehen. Bekannt machten Koller das Vorabend-Magazin Karussell (1988), die Langzeitreportagen für die Sendung SF-Spezial (1993–2002) – etwa zum Eiger oder zur Zürcher Langstrasse – sowie von 1996 bis 2002 die Moderation der Sendung Quer auf SF 1. Im Juni 2002 verliess er vorerst das Fernsehen. Er schrieb für den Schweizerischen Beobachter und führte bis 2009 in der Sendung Persönlich auf Radio DRS 1 Gespräche. Er ist ausserdem freischaffend im Bereich Journalismus und Kommunikation tätig. Von Peter Zeindler übernahm er 2004 die Moderation des Züri Littéraire, einer Diskussionsveranstaltung über Literatur, die er alternierend mit Mona Vetsch leitet. 2007 kehrte er zum Schweizer Fernsehen zurück als Moderator der Sendungen Zart oder Bart?, Happy Day, Fortsetzung folgt und Club. Koller gab Ende 2011 seine Moderationstätigkeit beim Club auf. Seine gesammelten Koch-Begegnungen mit prominenten Zeitgenossen für den Schweizerischen Beobachter wurden 2007 in Buchform verlegt. Im selben Jahr erschien auch sein Portrait des Berner Bergsteigers Stephan Siegrist. Röbi Koller lebt mit seiner Frau in Zürich; er hat zwei Töchter aus erster Ehe.