"Durchmesserlinie – Das Wunder von Zürich"

Peter Krebs

Durchmesserlinie – Das Wunder von Zürich

208 Seiten, 200 Abb. vierfarbig

24 x 30 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-906055-18-3

CHF 88.00 / EUR 79.90



Durchmesserlinie – Das Wunder von Zürich

Beim Hauptbahnhof Zürich, im «Herzen» des Schweizer Bahnnetzes, wird die Durchmesserlinie gebaut. Hinter dem technischen Namen versteckt sich das grösste Ausbauvorhaben der SBB seit dem Abschluss der Bahn 2000.

Die Durchmesserlinie steht etwas im Schatten der Neat. Ihre Auswirkungen werden aber für alle Bahnreisenden spürbar sein. Nach dem S-Bahnhof Museumstrasse entsteht mit dem Bahnhof Löwenstrasse ein zweiter Durchgangsbahnhof im Untergrund des HB Zürich. Hier werden ab 2015 auch Fernverkehrszüge ohne zu wenden auf der Ost-West-Achse verkehren können. Das ist mit Verkürzungen der Reisezeit verbunden. Die Durchmesserlinie ist zudem für den geplanten weiteren Ausbau der Zürcher S-Bahn von entscheidender Bedeutung.Gleichzeitig ist die Durchmesserlinie auch aus bautechnischer und architektonischer Sicht äusserst spannend.

Jeder der vier Abschnitte, in die das Werk unterteilt ist, bietet eigene Schwierigkeiten, die sehr anforderungsreiche Lösungen nötig machen. Seien es die hohen Stützmauern in Oerlikon, die Unterquerung von Limmat und Sihl oder der Bau der zwei Brücken im Westen: Die Durchmesserlinie ist nicht nur eine neue Bahnstrecke, sondern auch eine technische Meisterleistung. Sie hat zudem in punkto Um­weltschutz und Sicherheit hohen Standards zu genügen. Schliesslich ist die Durchmesserlinie auch ein «städtisches» Bauwerk. Sie beeinflusst, wie die Eisenbahn das immer wieder tut, das Stadtbild und die Stadtentwicklung. Die neuen «Publikumsanlagen» erleichtern den Zugang zu den zwei Bahnhöfen Zürich HB und Oerlikon. Gleichzeitig werten sie die umliegenden städtischen Räume auf.

Das Buch stellt diese Aspekte dar, erklärt und illustriert sie. Ausserdem arbeitet es die spannende Entstehungsgeschichte auf, die weiter zurückreicht, als man denkt: Erste Projekte für eine wendefreie Linie nach Oerlikon gab es schon Ende des 19. Jahrhunderts. Das Werk ist in einer auch für Laien verständlichen Sprache abgefasst.



«Alle Beteiligten arbeiteten so eng, offen und unkompliziert zusammen, wie ich das in meinen 45 Jahren bei der SBB sonst nie erlebt habe.» 
Paul Moser, ehemaliger Delegierter Bahn 2000







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