"Roter Pfeil - Legende auf Schienen"

Christian Zellweger

Roter Pfeil – Legende auf Schienen

144 Seiten, 172 Abb. ein- und vierfarbig

23 x 24,5 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-909111-77-0

CHF 54.00 / EUR 49.90

Roter Pfeil - Legende auf Schienen

Eine Reise im «Roten Pfeil» ist ein Erlebnis der besonderen Art – und das seit 75 Jahren! Der Eisenbahnhistoriker Christian Zellweger setzt nun mit seinem neuen Werk dem «Roten Pfeil» ein bleibendes Denkmal. Zwischen den beiden Weltkriegen wurde das Auto bei der Bevölkerung immer beliebter. Herkömmliche Reisezüge konnten ihm kaum Paroli bieten. Wollten die Bahnen den Anschluss nicht verlieren, mussten sie schneller und komfortabler werden.

In zahlreichen Ländern entstanden deshalb leichte, bequeme und windschnittig-elegant gestaltete Triebwagen beziehungsweise Triebzüge: in den Niederlanden beispielsweise die bekannten «Diesel», in Deutschland der «Gläserne Zug» und der «Fliegende Hamburger» sowie in Frankreich die «Bugatti» und die auf Pneurädern fahrenden «Michelin».

 Aber auch die Schweizerischen Bundesbahnen nahmen die Herausforderung an und bestellten in den 1930er-Jahren zahlreiche stromlinienförmig gestaltete Fahrzeuge – die «Roten Pfeile»:
- sieben elektrische Triebwagen; vierachsig
- zwei dieselmechanische Triebwagen; vierachsig – bestimmt für den Dienst auf schwach frequentierten und (noch) nicht elektrifizierten Nebenlinien
- zwei elektrische Schnelltriebzüge; dreiteilig und zwölfachsig – die Form der Stirnfront konnte eine gewisse Verwandtschaft mit den damaligen deutschen «Fliegendenen» Schnelltriebzügen nicht leugnen
- ein elektrischer Doppelschnelltriebwagen; achtachsig – wie die einteiligen «Roten Pfeile» wies er die typischen Vorbauten auf und erhielt später den bis heute gültigen Übernamen «Churchill-Pfeil»
- 1953 erfolgte die Inbetriebnahme zweier weiterer elektrischer «Roter Pfeile», zweiteilig.